Embryo-Transfer

Embryo-Transfer

Grundlegendes zum Embryotransfer

Diese Biotechnologie ermöglicht dem Züchter von wertvollen Tieren deutlich mehr Nachkommen zu erhalten. Durch hormonelle Stimulation der Eierstöcke (Superovulation) des Spendertieres wird bewirkt, dass nicht nur eine, sondern möglichst viele Eizellen gleichzeitig reifen. Sieben Tage nach der künstlichen Besamung wird die Spülung des Spendertieres durchgeführt. Die gewonnenen Embryonen können unmittelbar danach auf zyklussynchrone Empfängertiere übertragen oder gefrierkonserviert werden. Mit Anschaffung eines Laborfahrzeuges für den Embryotransfer wurde die Durchführung des ET direkt am Züchterbetrieb deutlich erleichtert. So wird die Belastung der Spenderkuh vor allem in der Hochlaktation minimiert.

Im langjährigen Durchschnitt konnten vom ET Team der Bayern-Genetik GmbH 11 transfertaugliche Embryonen je Spülung gewonnen werden.

In-Vitro-Produktion von Embryonen (IVP)

Am lebenden Tier erfolgt die Gewinnung von Eizellen durch Follikelpunktion mittels Ultraschall oder Endoskop (Ovum-pickup). Aber auch Eierstöcke von Kühen, die zur Schlachtung gehen, können dafür Verwendung finden. Die Eizellen werden im Reagenzglas befruchtet und 7 Tage kultiviert, bevor sie auf Empfängertiere übertragen werden.

Biopsie von Embryonen

Durch die Entnahme von embryonalen Zellen (Biopsie) können das Geschlecht, der Hornstatus, und eventuell vorhandene Erbfehler bestimmt werden. Zusätzlich kann die genomische Untersuchung auch direkt am Embryo durchgeführt werden.